Überzogenes Vorgehen der Polizei beim Wolfsburg-Spiel

Sein vorerst letztes Spiel hat der 1. FC Köln mit 1:4 beim VfL Wolfsburg verloren. Trotz des bereits feststehenden Abstiegs wollten die Fans – wie bereits in den Vorwochen – beweisen, dass sie das einzig Erstklassige im Verein sind. Leider wurde ein Teil, darunter die Ultras, völlig grundlos daran gehindert. Wir waren vor Ort und möchten den Berichten von Geissblog und Co klar widersprechen.

Bereits im Vorfeld der Partie zeigten sich erste Anzeichen für ein hartes Vorgehen der Polizei. 4 Fan-Busse wurden von der Polizei kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Bus von vermeintlichen Hooligans handelte und zurückgeschickt wurde, die anderen 3 hingegen waren mit ‚Normalos‘ besetzt und konnten eskortiert weiterfahren.

Ausgestattet mit gültigen Karten für den Oberrang (Block 34) gingen u.a. die Ultras durch die Drehkreuze, wurden jedoch noch auf der Treppe (Zugang zum Block) von Ordnern aufgehalten, die zudem die Polizei hinzuriefen. Bei dem mehrmaligen friedlichen Versuch ins Stadion zu kommen (es handelte sich ausdrücklich um KEINEN Blocksturm, wie teilweise dargestellt, sondern höchstens um ein bei der großen Menschenmenge verständliches Drücken und Drängeln), wurde n seitens der Polizei die Kölner Fans, darunter auch offizielle Fanbeauftragte samt Ausweis (!), die Treppe heruntergeknüppelt sowie in großem Maße Pfefferspray eingesetzt. Dies wollte die Polizei anfangs auch im oberen Teil des Blocks fortführen, man erkannte jedoch erst dann, dass auch Familienväter mit Kindern involviert waren. Des Weiteren wurden Fans mit dem Schließen der Eingangstore am Verlassen des Stadions gehindert und als Bauernopfer die Personalien von 30-40 Personen festgenommen.

Auch der 1. FC Köln hat bereits auf seiner Homepage um Hilfe gebeten, natürlich nicht, ohne die herausragenden Verdienste Werner Spinners hervorzuheben.

Nach Vermittlung von FC-Präsident Werner Spinner ermöglichte die Einsatzleitung, dass die Fans zu ihren Bussen gehen konnten.

Hier ist beizufügen, dass Spinner erst dazukam, nachdem bereits alles vorbei war. Außerdem hätte er dem Vernehmen nach von der VIP-Tribüne aus gesehen, wie Ultras auf Polizisten eingeschlagen hätten.

Augenzeugenberichte sowie Fotos aus Foren und Facebook decken sich mit unseren Informationen und Eindrücken eines vollkommen überzogenen und unberechtigten Vorgehens der Polizei.

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