Armin Veh ist neuer Geschäftsführer Sport

 

Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Jörg Schmadtke fündig geworden. Armin Veh (56), der mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet wurde, soll den Tabellenletzten nach dem wohl sicheren Abstieg wiederaufbauen.

„Auf die Möglichkeit, beim 1. FC Köln ein nachhaltiges Projekt anzugehen, freue ich mich sehr. Die Verantwortlichen des FC haben mich davon sofort begeistert und ich sehe es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeiten, in diesem faszinierenden Traditionsclub etwas zu bewegen.“

Wer ist Armin Veh

Veh begann 1979 seine Profikarriere beim FC Augsburg. Noch im selben Jahr wechselte er zu Borussia Mönchengladbach und spielte dort, unterbrochen von einem kurzen Intermezzo beim FC St. Gallen, bis 1985. Dort spielte er unter anderem mit Ex-FC-Trainer Ewald Lienen zusammen. Von 1985 bis 1987 spielte er wieder für Augsburg und musste nach 3 Jahren SpVgg Bayreuth in der 2. Bundesliga aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten.

Neue Kollegen – alte Bekannte

Werbung

Die neuen Shirts sind im Shop!
Sichere dir jetzt eins der exklusiven Designs.

Klick hier!


Noch im selben Jahr wurde er Trainer beim FCA und stieg in die Regionalliga auf, über die Stationen Fürth, Reutlingen, Rostock und wieder Augsburg kam er 2006 als Nachfolger von Giovanni Trappatoni zum VfB Stuttgart und traf auch auf den damaligen Assistenten des Vorstands, Alex Wehrle. Dort wurde er 2007 zusammen mit Ex-Kandidat Horst Heldt und Spielern wie Mario Gomez deutscher Meister. Ende 2008 wurde er dort nach anderthalb erfolglosen Jahren entlassen, kurze Zeit später wurde er als Trainer und Geschäftsführer als Nachfolger von Felix Magath beim Meister Wolfsburg vorgestellt, wobei Dieter Hoeneß bereits ein halbes Jahr später den Geschäftsführer-Bereich übernahm. Am 25. Janaur 2010 wurde er nach einer 2:3 Pleite gegen den FC (Torschützen: Pezzoni, Chihi, Freis) freigestellt. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Hamburger SV mit vielen Schlammschlachten übernahm er von Christoph Daum die vom FC und Lukas Podolski in die zweite Liga geschossene Eintracht aus Frankfurt, mit der er souverän aufstieg und im Jahr darauf sogar in die Europa League einzog.

„Die machen alles hier. Die versuchen alles hier, die Eintracht in der Liga zu etablieren, da kann ich keinem einen Vorwurf machen. Aber es sind ganz klar auch Grenzen da. Und das sind nicht unbedingt meine Ziele.“

Im Sommer kehrte er zurück zum VfB Stuttgart, trat allerdings schon im November wieder zurück. Daraufhin wechselte er wieder nach Frankfurt, konnte dort aber nicht an die alten Erfolge anknüpfen und war so seit März 2016 bis zum heutigen Tag vereinslos. In der Zeit war er Sport1-Experte beim Doppelpass.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.