Ich heiße Spinner, ich weiß von nichts

Nicht nur zuletzt durch den Transfer von Anthony Modeste wurde klar, welche Rolle China in der Zukunft des Fußball spielen will und auch wird. Zwei Tage nach dem 2:1 gegen Mainz und dem Einzug in den Europapokal, hieß es für die FC-Spieler Shenyang statt Ringe. Das Ziel: neue Absatzmärkte.

Dass es in Zeiten von 222 Millionen € Transfers wohl keine Möglichkeit mehr gibt, sich dem allem zu entziehen, ist ein anderes Thema. Viel wichtiger ist der Umgang damit und sich nicht in die eigene Tasche zu lügen.

„Spürbar anders“ möchte der FC sein, doch das ist er nicht. Die Antwort Werner Spinners bei den Kollegen vom GEISSBLOG auf mögliche Menschenrechtsverletzungen,

„China, wie Asien insgesamt, hat eine andere Kultur. Das muss man erst einmal verstehen. Dann kann man Diskussionen zum politischen Umgang mit Menschenrechten usw. anfangen. Vorher sollte man nicht anderen nachplappern, die sich gegebenenfalls noch nie mit China, seiner Historie und seiner Kultur, 7000 Jahre alt ist, auseinandergesetzt haben“

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, ist einerseits überheblich und lässt andererseits auf den Besuch der Kaiser-Franz-Rhetorikschule („Ich habe keinen einzigen Sklaven in Katar gesehen“) schließen.

Der FC verhält sich so keinesfalls „Spürbar anders“, sondern „Spürbar peinlich“.

 

 

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